Warum es die Boni gibt
Internetverträge binden Kunden oft über Jahre und bringen dem Anbieter verlässliche Einnahmen. Deshalb investieren Anbieter viel in die Neukundengewinnung – in Form von Wechselboni, rabattierten Monaten und Sachprämien. Für Wechselwillige ist das bares Geld, wenn man die Bedingungen versteht.
Die typischen Bonus-Arten
- Startguthaben/Auszahlung: Ein fester Betrag wird nach einigen Monaten gutgeschrieben oder ausgezahlt.
- Rabattierte Monate: Die ersten Monate sind günstiger; danach gilt der reguläre Preis.
- Sachprämien: Tablet, Gutschein oder Hardware als Anreiz.
- Wechselbonus: Extra-Gutschrift speziell, wenn du von einem anderen Anbieter kommst.
Die entscheidende Rechnung: Gesamtkosten über die Laufzeit
Ein niedriger Startpreis mit hohem Preis danach kann teurer sein als ein Tarif mit moderatem Dauerpreis. Rechne über die gesamte Mindestlaufzeit: (Monatspreise über alle Monate) minus Bonuswert plus einmalige Kosten (Anschlussgebühr, Versand). Erst diese Summe macht Angebote vergleichbar.
Worauf du bei den Bedingungen achtest
- Auszahlungszeitpunkt: Boni kommen oft erst nach 3–6 Monaten – nicht sofort.
- Mindestlaufzeit: Der Bonus setzt fast immer eine Bindung voraus; kündigst du früher, kann er entfallen.
- Nur für echte Neukunden: Wer beim selben Anbieter kürzlich gekündigt hat, ist oft ausgeschlossen.
- Preis nach Aktion: Der reguläre Preis steht im Kleingedruckten – dort schauen.
Timing-Tipp
Boni schwanken saisonal (Jahresanfang, große Aktionswochen). Wer flexibel ist, wartet auf eine starke Aktion. Wir kuratieren laufende Angebote – ein Blick vor dem Abschluss lohnt sich, damit du eine aktive Prämie nicht verpasst.
Fazit
Ein Neukundenbonus ist echtes Geld, aber nur im Kontext der Gesamtkosten aussagekräftig. Rechne über die Laufzeit, prüfe Auszahlungszeitpunkt und Bindung, und nimm die Prämie mit, wenn der Tarif ohnehin passt. Angaben ohne Gewähr.